
Ein Artikel von Dr. Web.
Unsere Newsletter wie der "Dr. Web Newsletter" oder der "FlashUp Letter" sind erfolgreich. Wir verraten Ihnen, wie Sie das auch schaffen und die Auflage Ihrer Publikation steigern.
Nicht jeder Besucher Ihrer Web-Site wird automatisch zum Abonnenten eines Newsletters. Sie müssen die Sache schon ein wenig schmackhafter gestalten.
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Ein Artikel von Dr. Web / Christo Börner
Unbestritten ist eMailing derzeit das effektivste Informations- und Kommunikationsmedium. Im Gegensatz zum traditionellen Direktmailing sind die Kosten für ein eMailing wesentlich geringer und ermöglichen dadurch eine viel höhere Publikationsfrequenz. Marketingfachleute vieler Unternehmen setzen immer mehr auf eMail-Promotion, um ihr Produkt, Service oder Marke noch stärker ins Bewusstsein ihrer Verbraucher zu bringen.
Größere Zufriedenheit ihrer Kunden steigern den Umsatz und verstärken Markenbewusstsein und Unternehmensimage. Wie Personalisierung und Content, Publikationsfrequenz und Qualitätssicherung den Erfolg einer eMailing-Kampagne beeinflussen, zeigt Ihnen dieser Artikel.
Personalisierung
Sprechen Sie jeden eMail-Empfänger persönlich an. Betrachten Sie jeden Leser als ein Individuum, und machen Sie dadurch Ihre eMail-Marketingkampagne erfolgreicher. Womit nicht gemeint ist, dass Sie individuelle Mails schreiben sollen; schon aus Zeit- und Kostengründen wäre das unmöglich. Aber nutzen Sie bestimmte Elemente Ihrer eMail, um aus einer Massenbotschaft ein persönliches Anschreiben zu machen. Individualisieren Sie ganz einfach folgende Elemente:
• Der Absender
Statt nur das Unternehmen zu nennen, führen Sie den Namen eines zuständigen Mitarbeiters oder Ihren eigenen an. Ein direkter Absender ("Stefan Graf" statt "Graf GmbH") gibt dem Empfänger das Gefühl, dass er einen konkreten Ansprechpartner hat. Dass er sich also an einen realen Menschen wenden kann, statt nur einem unnahbaren Unternehmen antworten zu können.
• Der Inhalt
Lassen Sie den Leser empfinden, dass Sie einzig nur zu ihm sprechen. Geben Sie in der Anrede seinen Namen an, und setzen Sie als Stilmittel im Text die persönliche Anrede mittels Personal- und Possessivpronomina (Sie, Ihre) ein. Auch können Sie Ihren Leser an geeigneter Stelle im Newsletter nochmals persönlich ansprechen. (Beispiel: Wenn ich jetzt, verehrter Leser, Ihren Namen wüsste, schrieb ich nicht "verehrter Leser".) Die Verwendung der Wörter "Ich" und "mir" bestätigen dem Empfänger noch einmal, dass er eine Mitteilung erhält, die von einer ihn betreuenden Person kommt (statt von einem gedankenlosen Apparat).
• Das Feedback
Laden Sie Ihre Leser zum Feedback auf Ihren Newsletter ein, und nennen Sie hierfür möglichst die gleiche persönliche eMail-Adresse, die in der "from"-Zeile der Absenderangaben zu sehen ist. Hören Sie sich an, was Ihre Leser zu sagen haben, und beantworten Sie die Kommentare oder Fragen, wann immer es sinnvoll erscheint.
Content ist entscheidend
Es gibt für Sie nur eine wirklich zuverlässige Methode, Ihre Abonnenten nicht wieder zu verlieren: Bieten Sie immer Inhalt an, der sowohl interessant wie auch relevant zu Ihrem Unternehmen ist. Entwickeln Sie beispielsweise PC-Spiele, informieren Sie Ihre Abonnenten regelmäßig über die neuesten Spiele, Tipps, Tricks, Hardwarekomponenten und Sonderangebote für Neuerscheinungen. Oder wenn Ihre Website die aktuellsten Sportnachrichten anbietet, ist ein Newsletter mit den neuesten Schlagzeilen von potenziellem Interesse für Ihre Zielgruppe und Ihre Kunden. Wie gut auch immer Ihr Newsletter oder die Angebote sind - wenn der Inhalt uninteressant ist, werden Ihre Leser sich aus Ihrer Abonnentenliste streichen lassen.
Publikationsfrequenz: Finden Sie die richtige Balance
Hat sich auch für Ihr Unternehmen bestätigt, dass Sie durch eMailing Ihre Marktposition verbessern konnten, werden Sie überlegen, Ihren Newsletter in kürzeren Zeitintervallen zu publizieren. Verwerfen Sie Ihre Bedenken, Sie könnten Ihre Abonnenten mit Newslettern überhäufen. Die Frage nach einer optimalen eMailing-Frequenz lässt sich allein damit beantworten, ob Sie neuen und bedeutungsvollen Content zu versenden haben. Probieren Sie vorsichtig aus, was Ihre Leser zulassen.
Beobachten Sie zunächst nach einer Verringerung des zeitlichen Abstands zwischen zwei Newslettern, ob es Abo-Kündigungen gibt. Ist dies der Fall, dann sollte bei Ihnen die Alarmanlage klingeln. Akzeptieren Ihre Leser den neuen Modus, erhöhen Sie durchaus nochmals die Häufigkeit. Wenn sich die Kündigungen dadurch deutlich erhöhen, verringern Sie die Versandintervalle wieder. Probieren Sie durch Erhöhen und Vermindern, bis Sie die richtige Balance gefunden haben.
Auf den Punkt gebracht: Nutzen Sie dieses Medium zur Kommunikation mit Ihren Kunden, und treffen Sie mit Ihrer eMail-Kommunikation deren Bedürfnisse.
Qualitätssicherung: Prüfung vor dem Versand
Bei Ihren Kunden oder Ihrer Zielgruppe hinterlassen Sie durch Ihre Art der Kommunikation einen bleibenden Eindruck mit positiver oder negativer Wirkung. Negativ wirkt z. B. der mehrfache Versand des gleichen oder einem nur flüchtig auf Korrektur gelesenen Newsletter. Erstellen Sie Ihre eigene Liste mit Qualitätskriterien, die vor jedem Newsletter-Versand überprüft und erfüllt werden müssen. Dazu gehört auch dieser Test: Vor der eigentlichen Publikation senden Sie erst sich selbst den neuen Newsletter. Setzen Sie dabei verschiedene Mailclients ein, um auch die Formatierung überprüfen zu können.
Checkliste für eine positive Imagebildung
Die nonverbale Präsentation Ihrer eMailings ist für Ihren Erfolg in den meisten Fällen ebenso wichtig wie der verbale bzw. der konkrete Inhalt. Fassen wir noch einmal zusammen, wie Ihr gesamter eMailing-Prozess zur Bildung Ihres Corporate Image beiträgt:
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Newsletter eignen sich hervorragend, um langfristig mit Kunden, Besuchern und Interessenten in Verbindung zu bleiben. Sie rufen sich in regelmäßigen Abständen in Erinnerung zurück, während die Empfänger von Ihren kostenlosen Tipps und Hinweisen profitieren. Ein erfolgreicher Newsletter ist schließlich auch als Werbemedium interessant.
Newsletter sind Massenmails, die mit einem speziellen Email-Programm oder entsprechenden Scripten ausschließlich an eingetragene Empfänger verschickt werden. Der Computer- und Online Markt ist schnellebig, deshalb kommen die Newsletter der großen PC-Fachzeitschriften täglich bzw. wöchentlich. Wer Meldungen dieser Art recycled, indem er sie zwei Tage später noch einmal durch die Leitungen jagt, tut weder sich noch seinen Abonnenten einen Gefallen.
Auf folgende Punkte sollten Sie achten:
Seien Sie sich bewusst, dass in der heutigen Zeit wohl jeder unter massenhaft Spam-Emails und unerwünscht zugesendeten Nachrichten leidet. Bieten Sie einen interessanten Newsletter, der einen eindeutigen Nutzen für den Leser bringt. Und Sie werden sich an erfreuten Abonnenten - und möglicherweise glücklichen (Neu-)Kunden - erfreuen!
Newsletter eignen sich auch gut als Werbeträger. Da der Leser seine E-Mail offline liest, also nicht unter Zeitdruck steht, kann er Werbung intensiver lesen. Adressen sind weniger flüchtig als bei Online Bannerwerbung. Werbung in Newslettern ist unaufdringlich, preiswert und zielgruppengenau.
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Fachwissen zusammengestellt von KARIN LUTZ, pixelbrain.netcompany